Wer zahlt bei Paket-Diebstählen

Wer zahlt bei Paket-Diebstählen

Die Kaffeekapseln wurden online bestellt, Sie haben die Versandbestätigung für Ihr Päckchen sogar schon erhalten und zugestellt wurden Ihnen die Kaffeekapseln gemäss E-Mail-Nachricht auch schon. Aber die Ware ist nie bei Ihnen angekommen. Auch die Nachfrage bei der Post bestätigt, dass Ihnen das Päckchen im Ablagefach zugestellt wurde.

Diebstähle solcher Art sind nicht nur ärgerlich, sondern werfen auch die Frage auf, wer in einem solchen Fall haftet.

 

Grundsätzlich ist die Haftungsfrage ganz einfach zu beantworten: Anders als beim Kurierdienst gilt ein Paket bei der Post als korrekt zugestellt, wenn es in den Ablagekasten oder in einen anderen vertraglich vereinbarten Ort gelegt wurde. Ab diesem Zeitpunkt geht die Haftung auf die Kundschaft über. (Quelle Tages-Anzeiger, 24.3.18, «Verschwundene Pakete»).

 

Mehr Sicherheit mit «Signature»

 

Wurde das Paket nicht korrekt zugestellt, haftet die Post nur für Sendungen bis maximal 500 Franken.
Mehr Sicherheit bietet die Post Privatkunden mit der Zusatzleistung „Signature“ für einen kleinen Aufpreis an. Damit händigen Boten eine Sendung nur gegen Zustellnachweis aus und die Haftung der Post erhöht sich auf maximal 1500 Franken. Als Zustellnachweis gelten eine Unterschrift oder die elektronische Zustellgenehmigung (Link).

 

Maximale Sicherheit mit der Paketbox

 

Alternative Zustellorte, die mehr Sicherheit bieten, können mit der Post jederzeit vereinbart werden. Die Sendung kann an den Arbeitsort (Achtung Bewilligung Arbeitgeber), an einen Postautomaten oder eine Poststelle geliefert werden.

 

Optimalen Komfort und die Garantie für eine diebstahlsichere Aufbewahrung bietet das Zustellen der Ware in eine Paketbox vor dem eigenen Haus. Dabei sorgt ein elektromechanisches Schliesssystem für maximale Sicherheit. Die Vorteile liegen auf der Hand: Zusteller benötigen keine Schlüssel oder Passwörter, nach einfachem Zudrücken der Paketboxtür wird das Schloss mechanisch verriegelt. Das Paket ist also zu Hause angekommen, ohne dass jemand da war. Nun kann nur noch der Empfänger mit seiner persönlichen PIN die Paketbox öffnen.

 

Übrigens muss dafür nicht jedes Mal eine neue PIN generiert werden. Das Vorgehen ist vergleichbar mit dem Abheben von Geld am Bankomat, nur, dass man keine Bankkarte benötigt. Die eigene, ebenfalls selber veränderbare PIN reicht aus.

 

Der Artikel im Tages-Anzeiger vom 24. März 2018

 

Weitere Informationen zu Paketbox-Anlagen

 

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